• Oct : 28 : 2018 - Zweite zum dritten Mal Erster
  • Sep : 8 : 2018 - Versöhnlicher Abschluss der Freiluftsaison
  • Aug : 27 : 2018 - Split zum Saisonabschluss zu wenig
  • Aug : 18 : 2018 - Versöhnlicher Heimabschluss gegen Elmshorn
  • Aug : 11 : 2018 - Reinfall gegen die 69ers

TagMit 18:8 und 10:0 haben die letzten Wackeren der Marines die weiße Weste in der Verbandsliga gewahrt  und marschieren weiter Richtung Meisterschaft. Einen ganz besonderen Tag erlebte dabei Björn-Ole Hansen. Der Junior, nur als Ersatz für den angeschlagenen Florian Riedel dabei, warf in Spiel zwei einen No hitter, eine absolute Ausnahmeleistung!

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HSV 0 2 0 1 4 1 8 10 5
HAM 1 8 2 3 0 4 18 9 6

W: Dennis Daduschin (4-0), L: Hendrik Grosse (0-1)

Die Liste der fehlenden Spieler hatte vor diesem Doubleheader beinahe Teamgröße erreicht, so dass die Coaches Hagenah und Püst im Outfield und auf dem Mound improvisieren müssen. Das Fehlen von Hauke Wetzel und Evgenij Garies befördert Lucas Jahncke ins Centerfield, den Starterspot in Spiel eins übernimmt Dennis Daduschin, sonst für Spiel zwei zuständig.

Daduschin findet gut ins Spiel, und das obwohl seine Defensive, sonst das Glanzstück der Marines, von Beginn an dezent neben sich steht. Drei Flyouts helfen ihm gegen einen Error von Thirdbaseman Kim Drews. Im Nachschlag eröffnet Morten Lüdemann mit einem Single gegen den blutjungen Starter der STealers Hendrik Grosse. Nach zwei Stolen bases bringt er sich in Position für Hagenahs Sacfly zum 1:0.

Im zweiten Durchgang zeigt Daduschin dann ungewohnte Schwächen, als er drei Hits in Folge und damit die 2:1 Führung der Gäste zulässt. Doch im Nachschlag findet der kurze Zauber der Stealers ein jähes Ende. Sechs Walks und zwei Errors bereiten das Feld für das Big inning der Marines, einzig Hagenahs Sacfly Nummer zwei und Singles von Winterfeld und Kim Drews tragen zu den acht Runs bei.

In der Folge schleppt sich ein mittelmäßiges Baseballspiel durch einen phantastisch sonnigen Samstagnachmittag. Die Marines profitieren auch unter Stealers-Reliever Nikolmann von Errors und Walks und gehen mit einer 14:3 Führung ins fünfte Inning. Doch den Sack zumachen kann Dennis Daduschin nicht, vor allem weil die Gastgeber ihre Konzentration scheinbar im Dugout gelassen haben, aber auch, weil die jungen Stealers allmählich raushaben, wie man Daduschin beschäftigt. Zwei Hits, zwei Errors und ein Walk sorgen für vier Runs und eine eher unnötige Verlängerung eines weiterhin nicht wirklich spannenden Spiels.

Das dann sein Ende im sechsten Inning findet. Kim Drews schlägt einen Lead off single und wird später von Dennis Daduschin nach Hause geschlagen, Walks für Lüdemann und Jahncke füllen die Bases, Hagenah schlägt ins Force play, bringt Daduschin aber nach Hause, Lüdemann nutzt den Versuch zum Double play, um ebenfalls zu scoren, was wiederum Hagenah aufs zweite Base bringt. Oliver Püsts Single beendet dann das Spiel nach Ten run rule.

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HSV 0 0 0 0 0 0 0 7
HAM 4 2 3 0 1 10 8 1

W: Björn-Ole Hansen (1-0), L: Tom Götze (0-1)

Die Storyline des zweiten Spiels heißt: Hansen in control. Björn-Ole Hansen hat bereits vergangene Woche bei seinem Relief bei den 69ers bis dato unbekannte Nervenstärke bewiesen. Doch sein erster Start in dieser Saison für das Verbandsligateam schiesst den Vogel ab.

Von Beginn an hat er im Duell mit Tom Götze, der für die Stealers wirft, die Nase vorn und bleibt zwei Innings lang perfekt, ehe er Nikolmann drei oben einen Walk gibt. Da haben die Marines aber auch Spiel zwei bereits mehr oder weniger entschieden. Ein starkes erstes Inning sorgt für die frühe 4:0 Führung, Oliver Püst und Lucas Jahncke tragen sich mit Doubles ins Scoresheet ein. Zwei unten dann zwei weitere Runs zum 6:0, dieses Mal mit Double von Frank Winterfeld und gütiger Mithilfe eines sehr talentierten aber mitunter auch sehr unkonzentrierten Gästefelds.

Drei oben übersteht Hansen schadlos, der einzige Schlag der Stealers ins Outfield in diesem Spiel landet direkt in Centerfielder Jahnckes Handschuh. Im Nachschlag nehmen sich die Stealers mit drei Errors selbst aus dem Spiel, ehe ein starkes Play von Shortstop Stratmann und ein Strike out nach drei Runs für den Wechsel sorgen. Hansen cruised jetzt durch die Gäste-Line up und läßt sich auch vom einzigen Error der Marines (ein harter Call des Scorers gegen ein mißglücktes Sliding play von Hoffmann) nicht aus der Ruhe bringen. Auch das fünfte Inning setzt Hansen wieder einer Drucksituation aus: Lucas Jahncke knickt zum Warm up aufs Feld und knickt um: doppelter Bänderriss! Mats Drews kommt ins Spiel und damit die letzte personelle Option der ohnehin stark dezimierten Marines. Und Hansen? Produziert drei schnelle Aus!

Fünf unten bringt ein Error Kim Drews in scoring position, die die Marines stockkonservativ auflösen. Lüdemann setzt einen soliden Sacbunt, Hoffmann schlägt den Walk off single ins Rightfield – Ballgame! Die Marines feiern Hansens No hitter, den ersten der Marines seit 2007, und den achten Sieg im achten Saisonspiel.

Doch das Spiel hinterlässt auch einige Fragezeichen: wie zum Beispiel soll der bis zu seiner Verletzung in Topform befindliche Jahncke ersetzt werden? Wann wird die Disabled list der Marines endlich kleiner? Wie bekommen die Marines ihre Defensive wieder in Galaform? All diese Fragen muss das Team in den nächsten Tagen beantwortet haben, denn schon am kommenden Samstag um 13 Uhr geht es mit dem nächsten Heimspiel gegen die Kiel Seahawks weiter. Und die Jagd auf den Titel duldet nicht allzuviele Aussetzer…

Categories: News, News 1 Herren, Top News

Leave a Reply


Baseball-Feriencamp

Posted on May - 19 - 2016

0 Comment

Split in Kiel hält...

Posted on Aug - 12 - 2013

0 Comment

Auf der letzten Rille...

Posted on Aug - 29 - 2015

0 Comment

Twitter updates