• Oct : 28 : 2018 - Zweite zum dritten Mal Erster
  • Sep : 8 : 2018 - Versöhnlicher Abschluss der Freiluftsaison
  • Aug : 27 : 2018 - Split zum Saisonabschluss zu wenig
  • Aug : 18 : 2018 - Versöhnlicher Heimabschluss gegen Elmshorn
  • Aug : 11 : 2018 - Reinfall gegen die 69ers

Einer Niederlage (7:10) einen Sieg (9:7) folgen zu lassen, ist definitiv die bessere Variante eines Splits. Gegen die Alligators wäre aber mehr drin gewesen…

1 2 3 4 5 6 7         8         9        R H E
ELM 3 0 3 0 0 0 0         3         1        10 8 4
HAM 0 0 0 2 2 3 0         0         0        7 10 2

W: Christopher Kegel (3-2), L: Joshua Senkpiel (3-1)

Das erste Spiel geht für die Marines gleich mies los. Starter Joshua Senkpiel muss mitansehen, wie seine Defensive noch im Aufwärmmodus ist, während die Alligators sofort gut im Spiel sind. Ein Error, ein Walk und Hits von Scherfisee und Weiß besorgen das frühe 0:3.

Noah Jens wirft für die Gäste und hat das Spiel gut im Griff, während Senkpiel drei oben erneut zur Kasse gebeten wird. Einem Lead off walk für Venzke folgen Singles von Kegel, Lopaczinski und Scherfisee zum 0:6, erst ein Double play beendet das Leiden, ein Strike out dann das Inning.

Von nun an ist Senkpiel im Spiel und setzt 15 Batter in Folge wieder hin. Und auch offensiv legen die Marines vier unten endlich los. Taveras eröffnet mit einem Single, danach nehmen sich die Gäste eine Auszeit: ein dropped third strike, ein Error auf Bejarans Schlag ins Infield und ein Single von Jan Gardey besorgen das 2:6.

Fünf unten zeichnen dann wieder Taveras und Gardey mit ihren Hits für das 4:6 verantwortlich. Und während Senkpiel weiter wie ein heißes Messer durch die Butter wirft, drehen die Marines sechs unten das Spiel. Hiraldo eröffnet mit einem Single, es folgt ein Sacrifice bunt von Schwermer, Püst zieht den Walk, Jahncke und Taveras sammeln drei Runs mit ihren Singles ein.

Acht oben endet der Lauf von Senkpiel jedoch bei einem Aus. Kegel erkämpft sich einen Walk, und erläuft sich das dritte Base. Lopaczinski schlägt den Ball zwar nur ins Infield, doch der Versuch, Kegel mit einem Run down auszumachen, endet mit Kegel Safe zurück am dritten und Lopaczinski am zweiten Base. Scherfisee erhält nun den Free pass, doch Weiß ist nicht das erhoffte leichtere Aus. Sein Single bringt den Ausgleich über Platte.

Und es kommt noch schlimmer: Urban kassiert den Abwurf, Entress schlägt den Ball zwar in Force play, aber nur ein Aus gelingt – 7:9!

Im Nachschlag laden die Marines gegen Reliever Kegel zwar die Bases, doch der erlösende Hit kommt nicht. Und auch neun oben misslingt das Projekt “Comeback #2”, obwohl zwei Runner in Scoring position kommen. Es bleibt bei Saisonniederlage Nummer 14.

1 2 3 4 5 6 7 R H E
ELM 2 4 0 0 0 1 0 7 8 4
HAM 0 0 5 3 0 1 X 9 9 5

W: Erol Reis (5-3), L: Sören Entress (1-4)

Mit dem zunehmenden Druck der 69ers auf Platz drei im Nacken schicken die Maries in Spiel zwei Stuart Abeledo auf den Mound. Der setzt zwar gleich drei Batter mittels Strike out wieder ins Dugout, doch ein Lead off double von Venzke und ein RBI Single von Lopaczinski bringen in Kombination mit zwei Wild pitches die 2:0 Führung für die Gäste.

Bei denen darf aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Robbie Ingram Altmeister Oliver Knaack starten und macht das zunächst super. Gerade mal vier Pitches benötigt er für die ersten drei Aus.

Da muss Abeledo zwei oben deutlich mehr werfen, und das mit deutlich weniger Erfolg. Zwei oben bringt er sich selbst mit zwei Walks in Schwierigkeiten, die Jens, Venzke, Lopaczinski und SCherfisee mit ihren harten Kontakten maximal ausschöpfen. Der 0:6 Rückstand sorgt für lange Gesichter bei den Marines – noch eine zweite Rallye? Dafür scheinen die Köpfe zu sehr zu hängen, und Knaack bleibt zunächst souverän.

Abeledo muss nun vom Mound, der gerade von einer Gesichtsverletzung genesene Erol Reis übernimmt und bringt Ruhe rein. Und nun kommen auch die Batter der Marines ins Spiel. Frode Wellm zieht den Walk, während die Marines nun wie entfesselt schlagen. Fünf Hits in Folge sorgen für das 5:6 und beenden Knaacks Arbeitstag vorzeitig.

Reis pitcht weiter solide und kann sich auf seine Offensive verlassen. Vier unten leistet er auch selbst mit einem RBI Single seinen Beitrag zur Führung. Bejaran und Jahncke gelingen gegen den eingewechselten Entress weitere Hits, Senkpiel ein Sacfly – 8:6!

Erst sechs oben hilft den Alligators ein Error im Leftfield, um wieder aufs Scoreboard zu kommen. Den Run holen sich die Marines postwendend zurück und zwar ebenfalls mit Hilfe eines gegnerischen Errors.

Reis bleibt nun cool und lässt sieben oben nichts mehr anbrennen. Zumindest das zweite Comeback des Tages wird am Ende auch mit dem Sieg belohnt.

Für das angeschlagene Selbstbewusstsein der Marines ist der Sieg in Spiel zwei die richtige Medizin, mit einem konzentrierteren Start ins erste Spiel wäre aber auch ein Sweep drin gewesen. So müssen die Marines bis zum letzten Pitch der Saison um den dritten Platz kämpfen. Mit einem Sweep bei den Stealers könnte am kommenden Sonntag (12 Uhr) aber gleich eine ganze Reihe an Saisonzielen erreicht werden: Platz drei, ein positives Siegverhältnis und der erste Platz unter den drei Hamburger Teams der Liga. Es gibt also noch Ziele…

 

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