• Sep : 8 : 2018 - Versöhnlicher Abschluss der Freiluftsaison
  • Aug : 27 : 2018 - Split zum Saisonabschluss zu wenig
  • Aug : 18 : 2018 - Versöhnlicher Heimabschluss gegen Elmshorn
  • Aug : 11 : 2018 - Reinfall gegen die 69ers
  • Aug : 4 : 2018 - Schmeichelhafte Siegteilung mit den Knights

Beim Split (12:11 und 4:18) gegen das Tabellenschlusslicht Hamburg Knights haben sich die Marines nicht mit Ruhm bekleckert. Eigentlich wären sogar zwei Niederlagen fällig gewesen…

1 2 3 4 5 6 7         8         9        R H E
HKN 3 0 3 2 0 2 1         0         0        11 14 5
HAM 2 0 1 0 3 3 2         0         1        12 8 3

W: Wilber Jimenez (2-0), L: Vincent Kalkowski (0-2)

Die hohe Zahl an Ausfällen zwingt beide Teams zu Kreativität in der Aufstellung. Joshua Senkpiel und Vincent Kalkowski duellieren sich in der ersten Partie auf dem Werferhügel, und schon früh geraten beide unter Druck.

Die Knights punkten dreimal nach Wodnioks Lead off Double  und profitieren dabei auch von zwei Wurffehlern der noch wackeligen Defensive des Gastgebers. Auch die Knights machen im Anschluss Fehler, so dass den Marines das 2:3 gelingt.

Während die Knights und ihr Starter Kalkowski sich nun aber fangen und nur noch einen Run im dritten Inning zulassen, hat Senkpiel nicht seinen besten Tag erwischt und wird von den Gästen hart geschlagen. Drei oben helfen Hits von Ecksmann und und Wodniok zum 2:6, vier oben sind Pineda und Ecksmann zum 3:8 erfolgreich.

Die Marines reagieren erst fünf unten wieder und nutzen eine Schwächephase Kalkowskis mit vier Walks gnadenlos aus – 6:8. Bei den Marines kommt nun Edwin Hiraldo zu seinem ersten Einsatz in der diesjährigen Zweitligasaison als Reliever. Doch auch er wird von den starken Knights hart geschlagen, drei Hits besorgen das 6:10.

Die Marines wittern jetzt aber Morgenluft. Kalkowskis Würfen fehlt weiterhin die Präzision, was durch die Zone kommt wird nun geschlagen. Jahncke und Bejaran besorgen mit ihren Hits das 9:10.

Ein Homerun von Yoshua Ziegenhagen bringt den Knights sieben oben den elften Punkt und den Marines noch mehr Druck. Doch direkt im Nachschlag des siebten Innings erarbeiten sich die Marines durch gutes Baserunning den Ausgleich, Jimenez kann dabei auf Jahnckes Sacfly scoren.

Hiraldo bringt ebenso wie Kalkowski trotz fehlender Präzision das achte Inning sauber über die Bühne, so dass der neunte Durchgang den Showdown parat hält. Jimenez übernimmt jetzt von Hiraldo den Mound und kommt ohne Runs aus der oberen Hälfte des neunten Durchgangs. Kalkowski dagegen zollt seinem hohen Pitchcount Tribut und lädt sich mit zwei Walks und einem Hit von Bejaran die Bases. Garies trifft den Ball dann hart, doch ohne Umwege findet dieser den Handschuh des Firstbaseman Klötzing und dessen Füße das erste Base – Doubleplay!

Andres Ramirez erhält nun den Intentional walk, um die Bases wieder für ein Force play zu laden, doch der eingewechselte Finn Schwermer erkämpft sich in einem Acht Pitch At bat den Walk off walk – Endstand 12:11 für den Favoriten.

Die Probleme der Marines traten in Spiel eins schon offen zu Tage: ohne Abeledo, Coolbaugh, Drews und Reis fehlen vier gestandene Pitcher, die Ersatzleute haben mit ihrer Kontrolle zu kämpfen. Auch die Offensive spielt unterdurchschnittlich. Ohne Kalkowskis siebzehn Walks wäre das Comeback der Marines nur sehr schwer darstellbar gewesen.

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HKN 3 9 1 4 1 18 11 2
HAM 0 0 0 1 3 4 5 3

W: Daniel Soltis (1-2), L: Torben Tiralla (0-3)

Spiel zwei folgt nun der fällige Zusammenbruch. Torben Tiralla hat von Beginn an Kontrollprobleme und lässt folgerichtig Pitches in der Mitte der Strike Zone hängen. Nur ein sehenswertes Double play lässt das Inning mit drei Runs noch halbwegs glimpflich verlaufen.

Auch den Knights fehlen mit Jonathan Ziegenhagen und Hendrik Strassner zwei etatmäßige Starting pitcher, so dass Daniel Soltis das Vertrauen erhält. Und sich prompt mit drei Walks die Bases lädt. Runs scoren die Marines aber nicht, da sie in ihre alte Krankheit zurückfinden, überhastet auf schlechte Würfe zu schwingen.

Zwei oben hilft dann kein Double play mehr. Tiralla trifft die Spots weiter nicht, die Knights aber die mittigen Fastballs. Nach vier weiteren Runs ist Schluss, Oliver Püst übernimmt und hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie Tiralla, zwei defensive Fehler machen den Job nicht leichter – 0:12!

Das Spiel ist auch deshalb gelaufen, weil die Marines Soltis weiterhin nicht gefährlich werden. Immer wenn die Marines gefährlich werden könnten, nehmen sie sich selbst aus dem Spiel, entweder mit Schlägen fürs Double play, oder ganz übel, mit Verletzungen. So schlägt Tiralla den Ball tief ins Right Centerfield, Wilber Jimenez jedoch verletzt sich am zweiten Base schwer, wird ausgetagged und -gewechselt, statt den Punkt zu erlaufen.

Eine große Rolle spielt das in dieser Partie nicht mehr. Oliver Püst verliert nach besserem dritten Inning vier oben den Faden komplett und muss Platz machen für Edwin Hiraldo, der eigentlich nur in der zweiten Mannschaft pitcht, heute aber als einziger Werfer Normalform zeigt. So plätschert ein einseitiges Spiel dem Ende entgegen, die vier Runs der Marines haben nur noch statistischen Wert.

Nicht nur das schwächelnde Picthing, auch die fehlende Schlagstärke bereitet den Marines Sorgen. Soll das Saisonziel, Platz drei und 16 Siege nicht in Gefahr geraten, müssen die Ausfälle besser kompensiert und die Gelegenheiten am Schlag wieder besser ausgenutzt werden. Zum Ende einer langen und immer kräftezehrenderen Saison offenkundig kein leichtes Unterfangen.

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