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  • Aug : 14 : 2017 - Erste hält in Kiel mit, mehr aber nicht
  • Aug : 10 : 2017 - Spiel gegen Holm neu terminiert
  • Aug : 6 : 2017 - Slowpitcher testen in Lütjensee
  • Aug : 3 : 2017 - Baseball erobert Neuallermöhe 

Kim#18

Nach vier Wochen ohne Baseball gab es gestern endlich mal wieder zweite Liga. In Kiel setzte es zwar zwei Niederlagen (4:7 und 4:5), doch unzufrieden mussten die Marines nicht sein.

1 2 3 4 5 6 7         8         9        R H E
HAM 2 0 0 0 0 0 0         0         2        4 10 2
KIS 0 4 1 0 1 0 1         0         X        7 8 2

W: Andreas Schmidt (8-1), L: Kim Drews (0-2)

Die Vorraussetzungen für das Duell mit den Seahawks sind nicht eben günstig. Der Regen des “Wonnemonats” Juli und neuerlicher Niederschlag am Freitag und Samstag zwingen die Seahawks, ihr Warm up zugunsten intensiver Platzpflege knapp zu halten.

Gleich eins oben macht sich das negativ bemerkbar. Andreas Schmidt gibt Jahncke einen Freilauf und wirft Senkpiel ab, ehe Coolbaughs Bunt im Bermudadreieck zwischen Pitcher, First- und Secondbaseman verschwindet. Die geladenen Bases nutzt Kim Drews zum Single durch die Mitte – 2:0.

Für Drews ein prima Einstieg in ein Spiel, das er als Pitcher für die Marines startet. Eins unten kommt von den Gastgebern nicht viel, doch im zweiten Inning machen die Seahawks erstmals Druck. Kurey mit einem Single, dann Busch mit einem Walk. Bei einem Aus schlägt Egge Kurey in einen Run down, den dieser jedoch unbeschadet übersteht. Es folgt bei zwei Aus Radomskis Schlag ins Outfield. Error bei geladenen Bases – Pitcher’s worst nightmare und 2:4!

Während Schmidt zwar weiter mit den Umständen seines Pitchings hadert, aber beweist, warum er der beste deutsche Pitcher der Liga ist, legt Kurey drei unten ein Double nach und schafft es bei zwei Aus, aus dem Nichts einen Ball und einen Wild Pitch zum 2:5 zu erzwingen.

Die Marines kommen gegen Schmidt nun überhaupt nicht mehr durch und schaffen es lediglich, ihm genügend Pitches abzunehmen, um ein Complete game zu verhindern. Scoren können nur noch die Kieler. Fünf unten hilft ein Wurffehler im Infield, Busch über die Platte zu schieben.

Nach sechs dennoch sehr stark geworfenen Inning geht Drews vom Mound, Joshua Senkpiel übernimmt. Und wieder ist es Kurey, der den nunmehr letzten Run der Gastgeber auf Linggs Sacfly erläuft. Aber auch die Seahawks müssen den Pitcher wechseln, Christoph übernimmt für Andreas Schmidt.

Nun erwachen auch die Bats der Gäste wieder zum Leben. Coolbaugh eröffnet acht oben mit einem Single, Drews legt nach, bei einem Aus folgt Debütant Roman Kuzmin mit einem Walk. Doch ein Double play auf Erol Reis Lindernde ins Centerfield begräbt die aufkeimende Hoffnung der Marines.

Die allerdings im neunten Inning nochmals zu einer unverhofften Gelegenheit kommen. Bei zwei Aus schlägt Jahncke ein Double, Senkpiels Schlag wird nicht zum dritten Aus verwertet. Coolbaugh, in Spiel eins mit vier Hits und einem Walk bester Hamburger, holt beide Runs mit einem Single nach Hause. Da Drews Schlag aber den Handschuh des Centerfielders findet, endet die Partie zugunsten der Seahawks.

Ersatzgeschwächt, aber keineswegs chancenlos liefern die Marines eines ihrer besseren Saisonspiele ab. Zwei teure Errors und zwei kurze mentale Aussetzer kosten sechs Runs un d damit auch den nicht unmöglichen Sieg.

1 2 3 4 5 6 7         X        R H E
HAM 2 0 2 0 0 0 0        4 8 1
KIS 0 0 0 1 2 2 X        7 6 3

W: Sven Ole Busch (4-1) L: Alexander Coolbaugh (3-6), S: Austin Kurey (1)

Sven Ole Busch eröffnet Spiel zwei und wird von den Marines freudig begrüsst. Jahncke mit einem Single und Senkpiel mit seinem zweiten Saisonhomerun sorgen für das frühe 2:0. Drei oben laden Tiralla, Jahncke und Coolbaugh die Bases, zwei Runs scoren auf Bejarans Double.

Derweil hat Coolbaugh wenige Probleme bei seinem Start. Bis ins vierte Inning hält er einen No hitter, ehe Taege ein Double schlägt und dank eines Errors und eines Wild pitches zum 1:4 scoren kann.

Während sich Busch nach holprigem Beginn fängt und nun souverän cruised, gerät Coolbaugh fünf unten erneut in schweres Fahrwasser. Lingg und Radomski wirft er ab, Kurey schlägt ein Single.Schmidts Flyball ins Leftfield ist dann zwar noch zu kurz, Busch macht es dann aber besser und schlägt tiefer ins Centerfield zum Sacfly. Taege gelingt daraufhin erneut ein Hit, und es steht nur noch 4:3.

Sechs oben eröffnet dann Hiraldo für die Marines mit einem Single und erreicht das zweite Base nach einem Wild Pitch. Doch Püsts Grauender zum Shortstop zwingt ihn in einen Run down, in dessen Folge er sich am Knöchel verletzt und aus dem Spiel muss. Youngster Frode Wellm kommt rein. Busch fängt sich wieder und zieht den Kopf mit zwei Strike outs aus der Schlinge.

Sechs unten gelingt Kranich ein Single mit anschließendem Stolen Base, doch seinen Versuch, auf Schmidts Grounder zum dritten Base zu gelangen, vereiteln Bejaran und Senkpiel. Coolbaugh wirft Lingg nochmals ab und erlaubt sich dann auch noch einen Ball. Radomski behält im Full count die Nerven und bringt mit seinem Double die Kieler Führung über die Platte. Einen Batter zu spät wechseln die Marines Tiralla für Coolbaugh ein, dessen Abwürfe ihn drei Runs kosten.

Zwar lässt Tiralla nichts mehr zu, doch auch die Seahawks haben noch Munition im Bullen. Nach Jahnckes Lead off single muss sieben oben Busch vom Mound, Austin Kurey kommt als Closer. Unter erschwerten Bedingungen (sein Infield nutzt eine Gelegenheit zum Double play nicht) schickt er dann Coolbaugh zum ersten und Reis zum dritten Aus per Strike out ins Dugout zurück. Die Kieler machen den Sweep perfekt.

Noch eher als in Spiel eins war in der zweiten Partie ein Sieg drin. Doch die Seahawks konnten sich auf ihr einfach etwas solideres Pitching verlassen, das es auch schaffte, um die wenigen Kieler Errors herumzuarbeiten.

Enttäuscht dürfen die Marines aber nicht wirklich sein. Die Vorstellungen waren respektabel und zeigen nach dem desaströsen Home opener gegen Kiel (0:12 und 1:12 in Bestbesetzung) eindeutig, dass sie in dieser Saison einiges dazugelernt haben. Am Ende sind es nur noch die kleinen Dinge, die zu den Kielern fehlen. Dinge, über die gesprochen werden und an denen gearbeitet werden muss. Gelingt das, sind Teams wie Kiel und Bremen in der nächsten Saison hoffentlich eher in Schlagdistanz. Die Ziele für nächstes Jahr sind also gesteckt…

Allerdings ist diese Saison ja noch nicht ganz durch. Am 23. September geht es beim letzten Heimspiel der Saison gegen die 69ers darum, mit einem Sieg Platz fünf, mit zwei Siegen vielleicht sogar etwas mehr zu sichern. Bis dahin ist viel Zweit, an besagten kleinen Dingen zu arbeiten.

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