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KnightsUngewohntes Bild am ED – die Marines rennen in beiden Duellen mit den Knights hohen Rückständen hinterher und schaffen erst im jeweils letzten Inning die Wende. Zwei Siege (11:10, 10:9), aber schwere Kost.

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HKN 5 0 0 2 0  0 3 10 9 3
HAM 0 0 0 5 0  1 5 11 13 3

W: Torben Tiralla (2-0), L: Hendrik Strassner (0-3)

Geplagt durch einen stark ausgedünnten Roter (Gardey, Jahncke, Nicolaus, Senkpiel und Schwermer fehlen), soll Torben Tiralla es für die Marines auf dem Mond richten. Doch das Vorhaben geht gründlich daneben. Tiralla hat große Probleme seine Spots zu treffen und gibt drei Walks zur Spieleröffnung ab. Das genügt, um die Defensive der Gastgeber einzuschläfern und den ersten Error zu forcieren. Es folgen vier Hits, ein weiterer Walk und ein weiterer Error: 0:5!

Die knights versuchen es heute mit Ole Paczkowski als Starter, und der funktioniert. In den ersten drei Inning bauen die Gastgeber keinerlei ernstzunehmende Gefahr auf. Vier oben sind dann wieder die Gäste dran. Walks für Wüstenhagen und Paczkowski, die die Gäste dank Schwenke Hit zum 7:0 veredeln.

Erst jetzt zeigen die Marines Reaktion, sind dabei aber auch auf die Hilfe der Gäste angewiesen. Ein Error bringt Püst vier unten aufs Base, Winterfeld zieht den Walk, und dann bringt das untere Drittel der Line up die Runs durch: Singles von Reis und Geburtstagskind Yoon, ein Walk für Sönke Püst. Ein SacFly Tirallas und einSingle von Drews besorgen dann das 5:7.

Fünf unten, Tiralla hat das Spiel dank erstaunlicher Ideen der Knights im Baserunning wieder im Griff, dann die große Chance zum Ausgleich: Püst mit einem Single und Winterfeld mit einem Walk ohne Aus auf Base, Garies bringt beide in Scoring position, doch der Line drive von Reis landet exakt im Handschuh des Secondbaseman der Knights – Double play, Inning over!

Sechs unten die nächste große Gelegenheit. Yoon und Sönke Püst mit Singles, Tiralla mit einem Double sorgen für das 6:7 und beenden Paczkowskis Arbeitstag. Hendrik Strassner übernimmt und kann den Brand auch dank zweier Strike Outs löschen.

So kommt was kommen muss. Der defensive Faden der Gastgeber reisst mal wieder. Die Gäste schlagen jetzt gut in die Lücken, die bei den ersatzgeschwächten Marines etwas größer sind als sonst. Auch ein Double play bei geladenen Bases schützt Tiralla nicht mehr, ein Wild pitch und ein Double leeren die wieder gefüllten Bases zum 6:10.

Nichts ist so unsicher wie eine Führung gegen die Marines. Was die Stealers in dieser Saison bereits zweimal leidvoll erfahren mussten, erleben jetzt auch Hendrik Strassner und seine Schützlinge. Ein Error bei einem Aus bringt Reis in Scoring position, Yoon schlägt ein Single: 7:10. Zwei Stolen bases von Yoon, ein Walk für Kim, der nächste Error auf einen Schlag von Tiralla: 9:10. Jetzt folgt ein Walk für Drews und ein Single von Coolbaugh: Ausgleich. Den Walk off hit fährt dann Oliver Püst ein.

Ein unschönes Spiel endet mit einem Sieg der Marines, obwohl beide Teams einen solchen nicht verdient gehabt hätten. Man hat schon bessere Landesligaspiele gesehen…

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HKN 1 5 0 1  2 0 0 9 7 4
HAM 0 1 4 2 1 1 1 10 9 5

W: Alex Coolbaugh (2-0) , L: Hendrik Strassner (0-4)

Auch Spiel zwei ist nicht schnell erzählt. Obgleich sich einige Ereignisse mit denen aus Spiel zwei sehr ähnelten. Doch der Reihe nach:

Kim Drews startet die zweite Begegnung und gibt gleich mal einen Walk an Wüstenhagen ab, der dann später auf Schwenkes Single scoren kann. Bei den Knights macht Reliever Strassner weiter, doch den Schwung aus dem ersten Spiel nehmen die Marines nicht mit ins zweite. Drei schnelle Aus sind die Folge.

Zwei oben kommt dann, mit Verzögerung, Drews’ Waterloo: Bei einem Aus gibt er zwei Singles ab, Strassners Schlag wird nicht zum Double play verwertet, sondern bleibt im kurzen Rightfield liegen – 0:2. Wüstenhagen legt ein Double nach – 0:3. Nun macht auch Drews Fehler, denn sein Walk lädt die Bases. Der nächste Double play ball, dieses Mal von Siepermann serviert wird vom Infield in den Backstop befördert – 0:5. Der sechste Run entsteht dann klassisch mittels Ground out.

Die Marines sind frustriert – zwei Spiele in Folge so deutlich in Rückstand geraten, und das ohne Not – das nagt. So bringt Reis mit seinem Single zwar Winterfeld zum 1:6 über die Platte, mehr kommt aber nicht im zweiten Inning.

Es bedarf ein wenig Anlaufs, bevor die nächste Rallye kommt, und dieses Mal von den Marines. Drei unten eröffnet Tiralla mit einem Walk, Drews und Coolbaugh folgen mit Single und Double zum 3:6, Walks und Errors der Knights bringen dann noch zwei weitere Runs über die Platte.

Die Knights sind aber wieder einmal nicht die einzigen, die heute Fehler machen. Zwei dicke Errors bringen vier oben einen Run gegen den nun müder werdenden Drews. Zwei Runs der Marines (wieder Drews und Tiralla, wieder ein Double von Coolbaugh) bringen den ersten Ausgleich.

Das Spiel bleibt turbulent, weil die Knights nicht lockerlassen und dafür prompt belohnt werden. Single und Double von Montens und Paczkowski bedeuten in Kombination mit einem Error das 7:9 und auch das Ende von Drews’ Start. Singles von Yoon und Tiralla bringen fünf unten das 8:9 – das Spiel bleibt eng.

Doch die Einwechslung von Coolbaugh als Reliever bringt Klarheit in die Defensive der Gastgeber. Zwar gelingt Schwenke noch ein Hit, doch damit sind die Offensivbemühungen der Knights der letzten beiden Inning schon erschöpfend wiedergegeben.

Die Marines tun mehr, aber sie liegen auch zurück. Coolbaugh erreicht nach einem Walk des nun sichtlich abbauenden Strassner nach Single und Ground out das dritte Base. Strassner begibt sich bei zwei Aus in den Wind up und – lässt den Ball fallen! Walk und Ausgleich. Ganz bitter!

Nicht ganz so bitter läuft der Walk off sieben unten. Dieses Mal erreicht Yoon Base Nummer eins mit einem Walk. Ein Stolen base und ein Ground out später erreicht er das Dritte und wartet auf die Auflösung durch Tiralla. Bei einem Aus ist das Squeeze play das Mittel der Wahl. Und es funktioniert – Tiralla setzt seinen Bunt gut genug, so dass die Gäste keine Chance mehr haben, Yoon vor der Homeplate zu stoppen.

Spiel zwei war niveaureicher als Spiel eins, obwohl mehr Errors gemacht wurden. Gut war es aber noch lange nicht. Die Spannung war in beiden Spielen ebenso gegeben wie auch ein gewisser Unterhaltungswert, der in einer Phase gewisser Längen im zweiten Spiel auch mal mittels Beach Clearing (alles gut, wir haben uns, wie immer, wieder vertragen) hochgehalten werden konnte.

Hochhalten wollen die Marines dagegen die Spannung, was angesichts des bisherigen Saisonverlaufs kein Selbstgänger ist. Einmal müssen sie noch ran, und zwar am kommenden Samstag bei den Stealers am Langenhorst.

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