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Meister

Die Hamburg Marines verteidigen ihren Titel in der Verbandsliga souverän mit einem Sweep (13:9 und 11:1) über die Hamburg Stealers.

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HHS 0 2 0 7 0  0 0 9 9 5
HAM 2 0 1 5 1  4 X 13 8 2

W: Joshua Senkpiel (4-0), L: Sebastian Koch (0-1)

Jan Gardey ist der Starter für die Marines. Er soll seine guten Trainingsleistungen in einen  Sieg, den entscheidenden um die Meisterschaft, ummünzen und zeigt sich eins oben souverän: trotz Kochs Single bleibt die Weste weiß.

Benjamin Nikolmann hat gegen die Marines bereits zwei Starts verloren, und auch heute geht es nicht gut los. Ein Walk für Tiralla, ein Stolen base, und dann bringt Jahncke mit seinem Single die Führung über die Platte, der später selbst noch auf einen Passed ball scoren kann.

Zwei oben treten Gardeys erste Probleme zutage. Mangelnde Kontrolle über den Fastball sorgt für den Lead off walk, ein Error von Catcher Oliver Püst und zwei Singles von Götze und Helf besorgen den Ausgleich.

Drei unten gehen die Marines dann wieder in Führung. Singles von Senkpiel und Drews, danach ein Pick off, der gründlich schief geht: 3:2. Doch mehr gelingt nicht, weil ein Double steal der Gastgeber scheitert.

Was sich vier oben rächt. Gardey kämpft zunächst wieder mit seiner Kontrolle, findet sie dann, was die Sache aber eher schlimmer macht, denn seinen Fastball lesen die Gäste gut und schlagen ihn hart. Fünf Runs gehen über die Platte, ehe Gardey raus muss und Senkpiel das Feuer löschen soll. Das jedoch misslingt jedoch aufgrund zweier Abwürfe und eines Walks: 9:3 für die Stealers.

Das Projekt “Meisterschaft in kürzestmöglicher Zeit” droht in Gefahr zu geraten, doch die Marines kommen sofort mit fünf Runs ins Spiel zurück. Keiner der Runs ist earned, doch auch Nikolmann leistet seinen Beitrag. Die Defensive der Stealers ist wie schon in den letzten Spielen nicht in der Lage, das Team im Spiel zu halten.

Senkpiel fängt sich nun und lässt fünf oben nichts Zählbares zu, während seine Offense einen Two out walk von Tiralla zum Ausgleich nutzt. Tirallas Home steal dürfte dabei besonders schmerzhaft für die Gäste sein.

Sechs unten wechseln die Stealers den Pitcher, bringen Koch für Nikolmann, der jedoch seine liebe Not mit der Strike zone hat und so schnell geladene Bases zu beklagen hat. Koons Sacfly sorgt für die Führung der Marines, die die Bases danach wieder laden. Jahnckes Single ins Rightfield entscheidet das Spiel dann endgültig. Den Vogel schießt wieder Tiralla ab, der vom ersten Base auf ein Single punkten kann.

Der Rest ist schnell er zählt. Ein Lead off double eines Stealers, der namentlich nicht erwähnt sein soll, findet sein unrühmliches Ende in einem geglückten Hidden ball Trick der Marines. Zwei Ground outs beenden das Spiel.

Ernsthaft gefährdet war der Titel der Marines eigentlich nie in dieser Saison. Von den bis dato elf Spielen waren nur drei halbwegs knapp und es bedurfte nicht immer der Qualitäten der Marines, um zum Erfolg zu gelangen. Nichtsdestotrotz ist die Freude beim Team groß…

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HHS 0 0 1 0  0 1 3 3
HAM 2 5 1 1 2 11 4 1

W: Evgenij Garies (1-0) , L: Georg Franke (0-1), S: Alex Coolbaugh (2)

…wie auch die Herausforderung, aus den letzten fünf Saisonspielen etwas herauszuholen, obwohl es nicht mehr nötig ist. So macht es auch Sinn, Evgenij Garies den ersten Start nach dem Titel zu geben. Ein Pitcher, der in dieser Saison noch nicht ran durfte, und der mit entsprechendem Ehrgeiz zur Sache geht. Einen Run lässt er zunächst jedenfalls nicht zu.

Sein Gegenüber Georg Franke kämpft dagegen wie schon Koch in Spiel eins mit einer Strike zone, die seinen Wünschen nicht eben entspricht. Drei Walks und zwei Wild pitches helfen den Marines ohne Basehit aufs Scoreboard.

Zwei unten geht Frankes Suche weiter, die Marines holen nun auch dank des ersten Hits des Spiels alles raus und scoren fünf Runs. Das ist nicht nur die Vorentscheidung, es bricht auch den Willen der Stealers, die bis dahin zumindest von Zeit zu Zeit aufblitzen lassen, warum sie Zweiter der Tabelle sind.

Der Rest des Spiels dümpelt so vor sich hin. Franke hadert mit der Zone, seinen Mitspielern und der Qualität der Bälle, die Marines scoren ohne restlos zu überzeugen, während Garies das Spiel vier oben in die Hände von Alex Coolbaugh gibt, der zwar einen Hit und einen Walk abgeben muss, einen Run scoren die Gäste aber nicht mehr.

Joshua Senkpiel, heute Mann des Tages, bleibt dann der Walk off single fünf unten vorbehalten.

Die Meisterfeier war feucht-fröhlich, doch die Arbeit für die Marines geht jetzt erst richtig los. In den nächsten sechs Wochen muss geklärt werden, ob man, anders als im Vorjahr, den Aufstieg in die zweite Bundesliga wahrnimmt. Das bedeutet viel organisatorische Hintergrundarbeit und natürlich auch, dass das Team diesen Schritt auch tatsächlich gehen will.

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