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  • Feb : 10 : 2019 - 8. Bergedorfer Slowpitch Cup
  • Jan : 6 : 2019 - Willkommen in 2019!!!
  • Okt : 28 : 2018 - Zweite zum dritten Mal Erster
  • Sep : 8 : 2018 - Versöhnlicher Abschluss der Freiluftsaison

AbstiegEs ist vorbei, der Klassenerhalt ist sportlich nach den beiden Niederlagen gegen die Elmshorn Alligators (10:11 und 8:18) nicht mehr erreichbar, da parallel die Berlin Sluggers die Kiel Seahawks gesweept haben.

1 2 3 4 5 6 7 R H E
ELM 2 1 1 0 0  2  5 11 9 5
HAM 1 3 0 1 3  2  0 10 10 7

W: Frank Röpcke (4-5), L: Björn Ole Hansen (0-3)

Die Konstellation vor den beiden letzten Heimspielen der Saison ist komplex und auch durchaus unglücklich. Von allen Teams im Abstiegskampf haben die Marines die meisten Spiele bestritten und müssen auch noch vorlegen. Gleichzeitig gilt es, auf die Schützenhilfe der Kiel Seahawks zu setzen, die zeitgleich bei den Berlin Sluggers antreten. Zwei Siege sind da für Marines glatt Pflicht.

Doch die Elmshorn Alligators haben etwas dagegen. Sie begrüßen Starting Pitcher Senkpiel gleich mal mit zwei Hits und Runs im Spiel, bevor Frank Röpcke für die Allis den Mound erklimmt. Auch er kommt nicht ungeschoren davon. Bei zwei Aus kommt Kim Drews dank eines Fehlers der Gäste auf Base, Winterfeld bringt ihn dann per Hit aufs Dritte und mit einem gewagten Steal sogar nach Hause.

Joshua Senkpiel hat indes seine liebe Mühe und Not, ins Spiel zu kommen. Das zweite Inning eröffnet er mit einem Walk, der dann auch in Person von Cornelius Eder die Platte zum 3:1 überquert. Schon im Gegenzug kommen die Marines dann in Fahrt. Eine Two out rallye mit tätiger Unterstützung der Infielder der Alligators ermöglichen die erste Führung der Gastgeber. Diese können die Gäste drei oben zwar noch ausgleichen, doch dann hat Senkpiel das Spiel im Griff und lässt nichts Zählbares mehr zu.

Ganz anders Frank Röpcke. Vier unten  gibt es die erneute Führung, als Morten Lüdemann mit einem Hit Dennis Daduschin nach Hause bringt. Fünf unten hat Röpcke dann auch Kontrollprobleme. Ein Walk für Winterfeld, back to back Singles durch Püst und Schwermer laden die Bases. Hansen und Sönke Püst lösen die Situation mit Hits auf, ehe Daduschin und Lüdemann die Bases wieder füllen. Zwei bittere Baserunningfehler kosten dann das ganz große Inning. Doch was soll bei einer 8:4 Führung noch schiefgehen?

Sechs oben wird das klar: zwei Aus hat Senkpiel schon erzielt, doch ein Fehler im Feld verlängert sein Inning, nach zwei Hits und Runs zieht Coach Oliver Püst die Reißleine und wechselt auch mit Blick auf den Pitch count Björn Ole Hansen ein. Der kämpft sich mit Mühe aus dem Inning. Die Marines holen die verlorenen Punkte umgehend zurück. Stefan Hagenahs erster Hit in dieser Saison, ein Single ins Rightfield, hätte kaum einen besseren Moment erwischen können. Also 10:6 – alles paletti jetzt?

Mitnichten. Hansen findet nicht in sein Spiel und lässt nach einem Walk einen Hit zu. Den Groundball zum möglichen ersten Aus verwirft das Infield, erst dann fällt das erste Aus. Nur noch 10:8. Es folgen zwei weitere Walks und ein sehenswerter Hit von Kegel: 10:9 und Pitcherwechsel. Kim Drews soll die Kastanien aus dem Feuer, doch die Hoffnung auf ein Double play geht nicht auf. Ein Walk bringt Lopaczinski auf Base und den Ausgleich üpber die Platte. Der erhoffte Groundball kommt jetzt, doch der Schlag ist zu langsam für zwei Aus: 10:11! Ein Strike out beendet das Inning.

Das Comeback der sichtlich entnervten Gastgeber scheitert. Zwar kommt der Ausgleich in Person von Morten Lüdemann noch in Scoring position, doch ein Groudnout beendet das Spiel. Die schmerzhafteste Niederlage der Saison ist in den Büchern.

1 2 3 4 5 6 7 R H E
KIS 4 4 0 1 5  4 18 18 1
HAM 0 0 3 1 2 2 8 8 7

W: Pascal Röpcke (2-1), L: Dennis Daduschin (3-4)

Spiel zwei startet Dennis Daduschin für die Marines, und wie schon in der Hinrunde wissen die Alligators eine Menge mit seinen Pitches anzufangen. Schnell steht es 8:0, während die Marines den jungen Pascal Röpcke in den ersten beiden Innings überhaupt nicht schlagen.

Eine Vorentscheidung ist das aber nicht, denn erstens fängt sich Daduschin und zweitens bekommen die Marines jetzt Holz hinters Leder. Drei unten holen sich Schwermer und Sönke Püst die Walks ab, die Daduschin, Lüdemann und Drews mit ihren Schlägen zum 3:8 Anschluss veredeln. Mit mehr Cleverness im Baserunning wäre auch noch mehr drin gewesen, doch die Nerven der Marines sind heute ein dauerhaftes Problem.

Das merkt man auch vier unten. Mit drei Singles von Winterfeld, Püst und Hagenah nur einen Run zu scoren ist schon ein Kunststück, allerdings auch ganz klar eines der Gäste, die defensiv mit dem Sieg aus Spiel eins im Rücken eine exzellente Partie liefern und ihrem sehr jungen Pitcher so den Rücken stärken und aus jeder Bedrohung helfen.

In diese wirft sich fünf oben dann Daduschin. Ein Abwurf und einWalk, sowie ein Hit für Venzke laden die Bases, Kegel bedankt sich mit einem Double. Gerade fängt sich Daduschin, als dann die Defensive wieder ihre Fehler nimmt und zwei unnötige Runs reinholt.

Der Drops ist gelutscht, es geht nur noch darum, das vorzeitige Ende zu verhindern. Das gelingt fünf unten, weil die Marines die hierfür nötigen Runs dank der Schläge von Winterfeld und Hagenah über die Platte schieben. Doch schon sechs oben folgen weitere vier Runs gegen den sichtlich erschöpften Daduschin und seine unsicheren Hintermänner. Da helfen dann die zwei Runs sechs unten nicht weiter, das Spiel geht vorzeitig zu Ende.

Den Marines ist zu diesem Zeitpunkt nur klar, dass der Klassenerhalt auf sportlichem Wege nur noch über ein Wunder zu erreichen sein wird, doch Enttäuschung wächste noch, als die schlechten Neuigkeiten aus Berlin eintreffen: Doppelsieg der Sluggers über Kiel! Ein für die Marines ebenso überraschendes wie deprimierendes Ergebnis.

Denn die Sluggers sind für die Marines nicht mehr einzuholen, die Flamingos theoretisch zwar schon, haben aber den direkten Vergleich gegen die Marines gewonnen, müssen also nicht mehr gewinnen.

Der Abstieg wurde für die Marines nicht am heutigen Spieltag besiegelt. Hätte die Mannschaft in der völlig verkorksten Hinrunde nur ein Stück mehr der Leistung abgerufen, die sie im Juli und August regelmäßig aufs Feld brachte, wäre der Klassenerhalt absolut machbar gewesen. So aber bleibt der Mannschaft nur, den verpassten Gelegenheiten nachzutrauern, mit Anstand das im September auszutragende Nachholspiel bei den Stealers über die Bühne zu bringen und sich für die kommende Saison in der Verbandsliga Hamburg/Schleswig-Holstein komplett neu zu sortieren. Für eine Liga also, in der die Ansprüche an das Umfeld genauso hart sind wie in der Regionalliga, die aber sportlich ihre Reize doch weitestgehend schuldig bleibt. Schade irgendwie…

Die Marines bedanken sich bei allen Fans, die uns oft zahlreich nicht nur bei unseren Heimspielen, sondern auch auswärts unterstützt haben. Wir bedanken uns bei unseren Gegnern, die uns stets absolut fair Baseball auf einem Niveau ermöglicht haben, von dem wir fünf Jahre in der Verbandsliga nur träumen durften. Wir bedanken uns bei diversen Sportmedizinern, Krankengymnasten und Physiotherapeuten, die unser doch oft arg lädiertes Team immer wieder zusammengeflickt haben, so gut es eben ging. Und bei unseren Familien, die es uns ermöglicht haben, ein ohnehin schon enorm zeitaufwändiges Hobby auf für uns höchstmöglichem Niveau auszuüben.

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