• Sep : 8 : 2018 - Versöhnlicher Abschluss der Freiluftsaison
  • Aug : 27 : 2018 - Split zum Saisonabschluss zu wenig
  • Aug : 18 : 2018 - Versöhnlicher Heimabschluss gegen Elmshorn
  • Aug : 11 : 2018 - Reinfall gegen die 69ers
  • Aug : 4 : 2018 - Schmeichelhafte Siegteilung mit den Knights

KIMFLABerlin bleibt ein gutes Pflaster für die Hamburg Marines. Beim Doppelsieg in Frohnau setzten sich die Marines mit 10:3 und 6:5 durch – und erlebten dabei die Renaissance ihres wichtigsten Pitchers der letzten Saison sowie den ersten Win eines Newcomers.

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HAM 0 0 5 0 1 2 2 10 7 2
FLA 0 1 0 1 0 1  0 3 6 3

W: Dennis Daduschin (2-3), L: Niklas Wägner (0-1)

Ohne ihre derzeit besten Pitcher sind beide Teams im Abstiegskampf Woche für Woche gefordert, neue Ideen zu entwickeln. Und so treffen Niklas Wägner für Berlin und Dennis Daduschin auf dem Hügel aufeinander. Und beide haben das Geschehen zunächst gut im Griff und lassen nichts zu.

Zwei unten kommt Wägner mit einem Single auf Base, ein verzogener Pick off und zwei Wild pitches von daduschin bringen das 1:0 über die Platte. Die im wesentlichen einzige Schwächephase des Hamburgers, die schon drei oben vergessen ist. Bei zwei Aus lädt sich Wägner die Bases mit zwei Walks und Garies Single. Danach sammelt das Herz der Marines Batting order die Runs ein. Püst mit einem RBI-Walk, Senkpiel mit einem Single, Winterfeld mit einem Base clearing double.

Vier unten verkürzen die Gastgeber dank Roceks Inside the park homeruns, doch wirklich ins Spiel zurück finden sie nicht mehr. Daduschin hat seine Pitches und den gegner im Griff und benötigt nur ein Strike out für ein Complete game. Den Rest macht seine Defensive, und auch am Schlag legen die Gäste nach.

Fünf oben mittels Sacfly durch Oliver Püst, der Evgenij Garies über die Platte schickt. Sechs oben, als sie den kurzfristigen Komplettausfall der Flamingos Defensive ohne Hit zu zwei Runs nutzen, sieben oben schließlich dank der Hits von Püst und Daduschin.

Am Ende ein erstaunlich lockerer Sieg, der dank Daduschins solidem Pitching nie in Gefahr gerät.

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HAM 1 0 3 0 0  0  2 6 11 0
FLA 0 1 1 1 1 0 1 5 7 3

W: Kim Drews (1-3), L: Kolja Rocek (3-3)

Spiel zwei ist dann mal wieder ein Start für Kim Drews, der aufgrund der ständigen Ausfälle von Hansen und/oder Riedels und/oder Daduschins jede Menge Chancen bekommt sich auszuzeichnen, und die heutige auch zu nutzen weiß. Dank der Singles von Lüdemann, Püst und Senkpiel gehen die Gäste früh gegen Tilmann Poseck in Führung, Drews bekommt erst zwei unten erstmals Druck. Wieder ein Hit von Niklas Wägner, dieses Mal ein Double, danach ein Wild pitch, doch Wägner läuft ins Caught stealing, als Thomas den Suicide squeeze nicht mit dem Schläger umsetzen kann. Zwar scored Thomas später noch auf Gerkings Single. Ein Big inning sieht aber anders aus. Was auch dem starken Double play von Evgenij Garies geschuldet ist, der erst Glatzer Schlag aus der Luft fängt, um dann Poseck an der Homeplate auszuschießen.

Und schon drei oben passen die Gäste die Wirklichkeit wieder ihren Wünschen an. Nach längerer Regenpause (unter blauem Himmel wohlgemerkt, ein Fest für Meteorologen) toben sich die Gäste richtig an Posecks Pitches aus. Lüdemann, Garies, Senkpiel und Winterfeld mit krachenden Doubles in alle Richtungen sorgen für das 4:1, das jedoch nicht die Vorentscheidung bringt.

Denn jetzt kommt die Zeit der verschwendeten Gelegenheiten, wobei die Gastgeber den Anfang machen, als sie aus Bases loaded und einem Aus kein Kapital mehr schlagen können. Schlimmer machen es die Marines dann Fünf oben. Nach drei Walks ohne Aus verlässt Poseck den Mound für Kolja Rocek, der es tatsächlich schafft, kein Run zuzulassen. Und das Momentum in die Offensive seines Teams mitgibt, das dank Gerkings Sacfly ausgleicht.

Sechs oben dann nach Garies Double ins Right centerfield gap bei zwei Aus mit zwei Runnern in scoring position, doch Oliver Püsts Linedrive kommt nicht am Centerfielder Steffen Schulz vorbei. Und die Flamingos dürfen sich über ein besonders seltenes Double play ärgern. Roceks Schlag wirft Drews zu Firstbaseman Winterfeld fürs zweite AUs des Innings. Winterfeld wirft dann zum Thirdbaseman Joshua Senkpiel, da Tim Wägner einen etwas zu optimistischen Turn am dritten Base genommen hat. Zurück kann er nicht, und Senkpiels genauer Wurf zur Homeplate ermöglicht Catcher Finn Schwermer das Tag play.

Sieben oben liegen dann die Nerven blank. Single und Stolen base für Joshua Senkpiel, dann ein Walk für Winterfeld, Daduschin bringt beide mit einem Grounder auf die rechte Seite in Scoring position, aus der Franke sie mit seinem Grounder befreit. Genauer gesagt ein fataler Überwurf des gegnerischen Thirdbaseman, welcher zum 6:4 führt.

Zwar können die Gastgeber noch einmal verkürzen, doch drehen können sie das Spiel nicht mehr. Die Marines holen den zweiten Doppelsieg in dieser Saison.

Ein Sweep schmeckt immer süß, doch dieser ganz besonders, weil er aufgrund der prekären Personallage der Marines, einigermaßen unerwartet kommt. Angesichts des Fehlens von Riedel und Hansen sind Dennis Daduschin und Kim Drews in der Lage, leistungsmäßig ihr Limit auszureizen und damit die Flamingos hinreichend vom Punkten abzuhalten. Wenn dann die Offensive ihre Highlights setzen kann, wirken die Marines plötzlich sehr regionalligatauglich.

Der Doppelsieg bei den Flamingos setzt die gesamte Konkurrenz in der unteren Tabellenhälfte enorm unter Druck. Wenn am kommenden Wochenende bei den Wizards ein ähnlich gutes Ergebnis herausspringt, ist der Klassenerhalt für die Marines dann doch wieder absolut realistisch. Nur muss sich hierfür das Lazarett langsam einmal lichten…

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