• Sep : 8 : 2018 - Versöhnlicher Abschluss der Freiluftsaison
  • Aug : 27 : 2018 - Split zum Saisonabschluss zu wenig
  • Aug : 18 : 2018 - Versöhnlicher Heimabschluss gegen Elmshorn
  • Aug : 11 : 2018 - Reinfall gegen die 69ers
  • Aug : 4 : 2018 - Schmeichelhafte Siegteilung mit den Knights

FrankDie Titelfeiern waren des Guten wohl zu viel: mit 9:11 und 5:7 unterliegen die Marines beim bisher sieglosen Verbandsligaletzten HSV Stealers. Dabei haben die frischgebackenen Meister in beiden Spielen ausreichend Gelegenheiten, das bessere Ende für sich zu buchen, machen die entscheidenden Punkte aber nicht, nur eben die Fehler…

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HAM 2 0 1 2 0  4  0 9 8 3
HSV 0 4 1 0 3 3 X 11 11 5

W: Yannik Stratmann (1-1), L: Kim Drews (0-1)

Nachdem der Titel in Sack und Tüten ist, wollen und müssen die Marines experimentieren. Florian Riedel hat sich mit seiner langwierigen Knieverletzung aus der Saison verabschiedet, Stefan Hagenah und Evgenij Garies haben private Termine und fehlen ebenso. So erhält Mats Drews den Start in Spiel eins, Morten Lüdemann und Sven Eckstein bilden das Middle infield.

Früh gehen die Marines gegen Lucas Oppermann mit 2:0 in Führung. Basehits von Lüdemann und Döffert besorgen den ersten, ein SacFly von Junior Joshua Senkpiel den zweiten Run. Drews kommt mit drei schnellen Aus auch dank eines Double plays aus dem Inning. Zwei oben hält Oppermann den Laden dicht, einzig Eckstein erarbeitet sich einen Walk. Doch bei seinem Versuch, das zweite Base zu stehlen, vertritt er sich und muss gegen Finn Schwermer ausgetauscht werden.

Mats Drews lässt unterdessen zu viele Pitches in der Mitte der Zone hängen, was Oliczewski, Oppermann, Götze und v.d. Thüsen zu Basehits nutzen und so das schnelle 4:2 für die Stealers erzielen. Drei oben verkürzen die Marines, als der Versuch eines Double plays mit dem Ball im Foul territory des Rightfields und Döffert auf der Homeplate endet.

Vier oben, die Stealers haben mittlerweile auf 5:3 erhöht, gleichen die Marines dann aus. Drei dicke Patzer des Infields der Gastgeber und ein Single von Sebastian Hentschel bringen die Gäste wieder ins Spiel. Mats Drews scheint nun ebenfalls wieder Herr der Lage zu sein.

Scheint – denn fünf unten wirft er zwar drei Strike outs, doch sein Arbeitstag endet dennoch unglücklich. Ein Error, ein Walk und zwei Hits sorgen für das 8:5 und die vermeintliche Vorentscheidung. Doch die Marines kommen sofort zurück und nutzen die nachlassende Kraft Oppermanns gnadenlos aus, um die Bases zu laden. Oppermann geht, Yannik Stratmann kommt und scheint sich mit zwei Strike outs aus der Notlage, die sein Vorgänger ihm hinterlassen hat befreien zu können.

Doch Daduschin behält die Nerven und holt sich den RBI Walk ab, danach bringt ein Dropped third strike Oliver Püst auf Base und das 7:8 über die Platte. Finn Schwermers Single sorgt dann sogar für die Führung.

Die Zeichen stehen also plötzlich doch wieder auf Sieg. Doch es bleibt turbulent. Kim Drews hat eine Save chance, doch bei zwei Aus schaffen die Seinen es nicht, den Sack zuzumachen. Stattdessen scoren die Stealers drei Runs.

Und es bleibt aufregend: sieben oben eröffnet Wetzel mit einem Single, wird jedoch von Döfferts Schlag am Bein getroffen – erstes Aus. Der glückliche Zufall bringt Stratmann nicht die erhoffte Sicherheit, Senkpiels Single und Daduschins Walk laden die Bases für Oliver Püst. Dessen Line drive ins linke Centerfield beschließt v.d. Thüsen mit einem Dive zu entschärfen. Geht es schief, scoren drei Runs, doch der beherzte Sprung wird belohnt: die Stealers holen ihren ersten Saisonsieg.

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HAM 4 0 0 0 0  0  1 5 8 3
HSV 1 0 0 4 0 2 X 7 7 3

W: Yannik Stratmann (2-1), L: Björn Ole Hansen (1-2)

Die zweite Partie des Tages starten auf Seiten der Stealers Yannik Startmann, für die Marines Björn Ole Hansen. Letzterer brachte Anfang Juli das Kunststück eines No-Hitters gegen die Stealers fertig, entsprechend groß sind die Hoffnungen der Gäste auf einen Sieg in Spiel zwei.

Und es fängt gut an: eins oben wird Stratmann hart geschlagen, fünf gute Kontakte besorgen das 4:0. Hansen muss zwar einen Run der Gegner hinnehmen, bleibt aber bis ins vierte Inning in der Pole position. Doch die Marines schaffen es nicht, weitere Runs aufs Scoreboard zu zaubern. Trotz guter Gelegenheiten bleibt die Offensive merkwürdig blutleer. Eine frühe Entscheidung fällt so nicht – ganz im Gegenteil.

Vier unten gerät Hansen ins Schwimmen. Fünf Walks gibt er, und was in die Zone kommt, schlagen die Stealers in die Lücken. Schließlich muss bei zwei Aus Mats Drews wieder ran, doch der Schaden ist angerichtet, weil die Stealers mit 5:4 in Führung gehen.

Die Marines machen unterdessen weiter nichts am Schlag, so dass Drews Performance auf dem Mound verpufft, obwohl er wieder einmal den Nachweis bringt, dass er als Reliever eine Bank ist.

Sechs unten darf dann Joshua Senkpiel noch sein Verbandsligadebüt auf dem Mound geben, und wird prompt von seinem Team mit einem dicken Error im Spiel empfangen. Beide Runs sind unearned, doch für Senkpiel gibt es am Ende nichts zu feiern. Den einzigen Run des siebten Innings scort nach einer Serie taktischer Fehlgriffe Morten Lüdemann auf ein Ground out von Oliver Püst, ein mehr als unbefriedigendes Ergebnis steht in den Büchern.

Die Stealers holen gegen einen am Schluss seltsam uninspirierten Meister zwei Siege, weil sie es einfach mehr gewollt haben – Glückwunsch hierzu.

Den Marines dagegen bleibt die Erkenntnis, vieles richtig gemacht zu haben, die Fehler heute aber an den falschen Stellen platziert zu haben. Ein besserer Abgang aus der Meistersaison ist mehr als wünschenswert, gegen Kiel gibt es am kommenden Samstag ab 14 Uhr auf dem heimischen ED die Gelegenheit.

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